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 Pavo Nurmi

  • Zu seiner Zeit,
  • der grösste Läufer weit und breit,
  • lief auf sein Ziel zu um zu siegen,
  • seine Feinde blieben liegen,
  • auf der Strecke ziemlich hinten,
  • konnten keine Kraft mehr finden,
  • doch er im Geist einer neuen Zeit,
  • ging durch’s Ziel ,
  • >>>> zu Zweit.

   Der Wurm

  • In einem Apfel ist ein Wurm,
  • und die Vögel fliegen Sturm,
  • das sie diesen Wurm erpicken,
  • und an ihre Jungen schicken.
  • Doch der Wurm, der versteckt,
  • sich tief im Apfel reckt,
  • Er denkt in seinem Unverstand,
  • ich wohn in einem sichern Land.
  • Den Apfel ich vom Baume reiß,
  • damit ich hungrig in ihn beiß,
  • schon ist er vom Baum gepflückt,
  • geputzt, gereinigt und gedrückt.
  • In den Apfel ich nun beiß,
  • Scheiss-----Wurm.

 Der Zauderer

  •     Wie komm ich bloß den Berg hinan?
  •     Steig hinauf und denk nicht dran.
  •     Drum los jetzt auf den Weg gemacht.
  •     Eh du’s versiehst, ist es vollbracht.

 

Der Lückenfüller

  • Ob bei der Arbeit oder her
  • Lückenfüller habens schwer

An das Brautpaar

  •   Euer Glück soll sich bewähren,
  •   eine Burg unmöglich zu zerstören,
  •     Frieden nach aussen,
  •     Frieden nach innen,
  •     Eure Feinde sollen zerrinnen.

 Der Ewige

  • Er liebt Sie und Sie liebt Ihn,
  • Kinder sind dazwischen drin.
  • Alle tragen seinen Namen,
  • Amen.

Stiefmütterchen

  • Sie schauen dich an von allen Seiten
  • Ihr Blick bringt Glück, und niemals streiten.
  • Bist Du rechts,  >>>>> Dich trifft ihr Blick.
  • Bist Du links,     >>>>> nie gehn sie zurück.
  • Sie sagen Dir,   >>>>> blick mich mal an,
  • Ich bin gekleidet, >>>>> wie kein Mann.
  • Wir sind Botschafter des Herrn.
  • Wer uns sieht, der freut sich gern.

S.L

Guten Appetit 

  • Ein Bauer fährt heut Odel,
  • mit dem Wagen nicht mit Rodel.
  • Fährt er damit auf seine Wiesen,
  • kann’s dir den ganzen Tag vermiesen.
  • Doch auf der Basis dieser Fuhr,
  • erzeugt die Kuh die Milch, ganz pur.

Die Bekehrung

  • Ein Christ, der ganz fest glauben tut,
  • und ganz fest im Glauben ruht,
  • er fühlt sich richtig und be-kehrt,
  • nur die Andern, >>> sind ver-kehrt.

 Mensch lern Englisch

  • Englisch ist ganz leicht,
  • lern soviel das es Dir reicht :
  • anewech heist anyway ,
  • du siehst das ist ganz einerlei.
  • Der Drücker ist der trigger,
  • und größer das heisst bigger.
  • Cucumber sind Gugummere,
  • Englisch lerne mir im schlummere.
  • Nature kommt von der Natur,
  • und eine watch das ist die Uhr,
  • und heißt and, die hand die Hand.
  • Land kommt ebenfalls vom Land,
  • ist allen Leuten gleich bekannt,
  • und schau her, hier heisst here,
  • Englisch is doch gar nicht schwer.

S.L.2007

 

 1947-Der Holzvergaser

  • In den Jahren großer Not,
  • gingen wir aufs Land um Brot.
  • Wir tauschten auch noch mehr,
  • so musste bald ein Auto her.
  • In einer Scheune leer und kalt,
  • stand ein Daimler ziemlich alt.
  • Doch die Zeiten waren schlimm,
  • nie gab es genug Benzin.
  • Darum war der große Renner,
  • fahren mit dem Holzgasbrenner,
  • gab es doch noch Holz im Wald,
  • zerstückeln musste man es halt.
  • Ein Kessel, haben wir gefunden
  • und das Feuer angezunden.
  • Bald strömte es zum Vergaser,
  • dieses Auto war ein  Raser,
  • übers Land mit 40 Sachen,
  • da hatten wir gut lachen,
  • konnten großen Handel machen.

         Der steile Weg

  • Der Weg zum Gipfel ist beschwerlich,
  • an manchen Stellen auch gefährlich.
  • Ganz nach oben heisst das Ziel.
  • Stein und Geröll gibt es sehr viel
  • Der Weg nach oben , ist sehr steil.
  • Doch da  unten ist kein Heil.

 

 

 

                   Der Miesepeter

  • Ein Miesepeter war so mies,
  • das ihn alle Freud verlies.
  • Anstatt das was man soll von oben,
  • alle seine Nachbarn loben,
  • schießt er auf alle die er findet.
  • Diese  Botschaft er verkündet :”Der ist mies , und die ist schlecht,
  • was die machen ist nicht recht”.

  • Er schimpft auf Gott und diese Welt,
  • besonders auf jene mit viel Geld.
  • Es ist der Neid, der ihn zerfrisst,
  • weil er sich mit anderen misst.
  • Er denkt, er ganz alleine,
  • macht allen Menschen Beine.
  • Besser ist den Nächsten lieben,
  • und dies täglich üben.

 

  

 Hier ist das Ende der Datei, By Byy

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Gedichte zum Schmunzeln, Lachen, Freuen, Lieben, Hoffen und Nachdenken:

Spalten zum  Halten,

Zeilen zum Verweilen

  • Hallo ,Hallo
  • Pavo Nurmi
  • Der Zauderer
  • Der Wurm
  • An das Brautpaar
  • Liebe
  • Digitalitis
  • Die Zeit
  • Pilz Filz
  • Der Morgen
  • Guten Appetit
  • Unerlässliches
  • Der Ewige
  • Mensch lern Englisch
  • Krieg und Liebe
  • Stiefmütterchen
  • Die Bekehrung
  • Silberdistel
  • Der Specht
  • 1947-Der Holzvergaser
  • Das Froschwunder
  • Frühling
  • Der steile Weg
  • Akku leer
  • Der Miesepeter
  • Der Surfer
  • Dumm?
  • Frühling 2008

  Digitalitis

  • Augen brennen,
  • Zahlen rennen,
  • über den Schirm,
  • Commodore , Windows,
  • Fax und HP;
  • zu viel am Rechner tut weh

   Der Morgen

  • Erwachen und lachen,
  • sich freuen an schönen   Sachen,
  • den Tag mit Freude beginnen,
  • und singen.

Hallo, Hallo, ist dort der Heizungsservice?

  • Es ist bei uns die Heizung kalt,
  • Herr Monteuer nun komm doch bald.
  • Es spinnt der Brenner mit Motor,
  • das hört man deutlich mit dem Ohr.
  • Viellleicht liegt’s an verstopften Düsen,
  • wenn’s nicht mehr geht mit meiner Süssen.
  • Kein Wunder, denn ich bin schon alt,
  • Es wird bei mir die Heizung kalt!
  • Ach Herr Monteuer nun komm doch bald.

Krieg und Liebe

  • Es spricht der Krieg zur Liebe:
  • “Du hast es mit dem Triebe”.
  • Sanft spricht da die Liebe:
  • “Es ist der blanke Neid,
  • der dich zum Streiten treibt”.
  • Da packt dem Krieg die Wut:
  • “ Ich seh doch was ihr tut.”
  • Und die Liebe deutlich spricht :
  • “ Wütend sind wir nicht”.
  • Da brüllt  der Hass:
  • “Mich machst du nicht nass;
  • sonst sehe ich rot ,
  • schlag dich tot; bringe dich in Not.”
  • Die Liebe sagt:” Wir leben immer,
  • den Tod, den sehen wir nimmer”.
  • Spricht der Krieg voll grossen Zorn:
  • ”Werde dich kriegen und siegen.”
  • Geduldig nun Liebe spricht:
  • “Fangen kannst du uns nicht.”
  • Der Krieg nun in die Eck gestellt,
  • brüllt laut : “ Ich bin der Herr der Welt,
  • bin der Herr auf Erden,
  • es wird niemals anders werden.”
  • Die Liebe spricht mit schönem Wort:
  • “Nicht mehr lang, dann bist du fort”.

S.L. FoT 2007

Kein Platz

  • iHier ist kein Platz für ein Gedicht,
  • darum beacht die Zeilen nicht,
  • lies lieber was daneben steht,
  • weil Dir sonst die Lust vergeht.

   Das Froschwunder

 Ein Frosch, tat was man nicht tut,

 und sprang in seinem  Übermut,

 in eine Kanne halb voll Milch,

 nun war er drin der arme Knilch.

 Da dachte er sich in seiner Not,

 nun ist es aus, bald bin ich tot.

Verzweifelt schwamm er hin und her,

 ich gehe unter, kann nicht mehr.

 Doch Wunder kommen immer dann,

 wenn man wirklich nicht mehr kann.

 Die Milch die ward zum Butterberg,

 heraus sprang nun der grüne Zwerg.

Nun lern die Lehr aus dem Gedicht,

aufgeben tue niemals nicht.

Prof. A. Landshut 1960

 

  

Akku leer

  • Das Handy ist allzeit bereit,
  • zu telefonieren jederzeit.
  • Doch plötzlich geht das Ding nicht mehr ------
  • Akku leer.
  • Musik aus kleinstem Radio,
  • macht uns allezeiten froh.
  • Doch plötzlich geht das Ding nicht mehr ------
  • Akku leer.
  • Ein Walkmann spielt nun die Musik,
  • das brauchen wir zum Glück.
  • Doch plötzlich geht das Ding nicht mehr ------
  • Akku leer.
  • Die Armbanduhr ist doch famos,
  • jeder hat sie , klein und groß.
  • Doch plötzlich geht das Ding nicht mehr ------
  • Akku leer.
  • Nach soviel Akku-Ärger heut,
  • bleibt uns noch der Liebe Freud.
  • Doch plötzlich geht das Ding nicht mehr ------
  • Akku leer.

     Dumm?

  • Gedichte machen dumm,
  • sagt Herr Schrumm.
  • Er ist dumm so wie ein Besen,
  • er hat noch keins gelesen.

 

 Frühling lässt sein blaues Band....

                       2008

  • Siehst Du überall nen Kran, fängt der Frühling an,
  • auch Herr Maier streicht den Zaun,
  • jeder will am  Häusle bauen.
  • Maurer stehn auf dem Gerüst,
  • weil es eben Frühling ist.
  • Vorbei ist nun des Winters Ruh,
  • schaffen, schaffen immerzu.

 Liebe

  • Als einer fehlte, sah Er’s nicht.
  • Als einer schlug,da spürt Er’s nicht.
  • Als einer bat, da gab Er’s ihn.
  • Als einer konnte, lobte Er ihn.
  • Als einer hatte, freute Es ihn.

  Digitalitis

  • Augen brennen,
  • Zahlen rennen,
  • über den Schirm,
  • Commodore , Windows,
  • Fax und HP;
  • zu viel am Rechner tut weh.

 

   Pilz-Filz

  •   Ein Mann fand in des Waldes Filze,
  •   eine große Menge Pilze.
  •   Zu
  • Hause gelegt dann auf den Tisch,
  •     schreit er laut : “Die sind ganz frisch.”
  •     Doch seiner Frau wird Angst und Bang:
  •           “Die Zeit zum Putzen ist zu lang.”

  Die Zeit

  • Es schreitet die Zeit schnell vorbei,
  • was heute gilt, ist morgen einerlei.
  • Das Gestrige ist bald vergessen,
  • bleibt die Hoffnung, die meist ungelesen,
  • im Buch der Bücher steht,
  • auch wenn das Leben schnell vergeht.
  • s.l.

 

Unerlässliches

  • Das wir unser Ziel klar sehen.
  • Das wir jeden Tag auf diesen Wege gehen.
  • Das wir nie den Mut verlieren.
  • Das wir unbeirrbar glauben und nie irren.
  • Das wir das  Positive tun und segnen.
  • Das wir dem Negativen wach begegnen.
  • Das wir das Wohl des Nächsten wollen.
  • Das wir mit Jesus wandeln sollen.

       O.S.- S.L.

         Lückenfüller

  • Ich füll die Lücken die entstehen
  • wenn andere nicht zusammengehen
  • sonst wäre hier ein rießen Loch
  • nun bin ich da , siehste doch.

S.L.

             Silberdistel

  • Silbern glänzt im Sonneschein,
  • nahe am Wege auf dem Rain,
  • eine Blume aus Metall,
  • sie findet man nicht überall.
  • Siberdistel ist sie benannt
  • und dem Kenner wohl bekannt.
  • Andere aber sehen sie nicht,
  • schimpfen nur, wenn diese sticht.
  • Darum lern aus dem Gedicht :
  • Der Schimpfer sieht das Hellste nicht.
  • S. L.

 

Der Specht

  • Es klopft ein Specht auf einen Baum, er klopft sehr fest, und schafft sich Raum.
  • drrrrdrrrrdrrrrdrrrrrdrrrrdrrrr
  • Dass er eine Villa bau, für die Kinder und die Frau.
  • drrrrdrrrrdrrrrdrrrrrdrrrrdrrrr
  • Es fliegt das Holz es fliegt der Span, er klopft so heftig wie er kann.
  • drrrrdrrrrdrrrrdrrrrrdrrrrdrrrr
  • Im Kopf hat er den Hammer, kennt kein Verzagen keinen Jammer.
  • drrrrdrrrrdrrrrdrrrrrdrrrrdrrrr
  • Mir dröhnt der Kopf, es wird mir schlecht,
  • Ich glaub ich nab nen Specht
  • drrrrdrrrrdrrrrdrrrrrdrrrrdrrrr

S.L.2006

                        Frühling

 Blütenmeere wogen auf den Wiesen

 Hummel suchen nach dem Süssen.

 Lass mich über die Berge springen.

 Jubeln und vor Freude singen.

 Die Stricke zerreissen, die mich umgeben,

 und wie ein Vogel über die Hügel erheben.

S. L.1990

Imagine...................

               Stell Dir vor

  • Stell Dir vor :
  • Stell Dir vor es ist soweit,
  • sie ist da , die neue Zeit.
  • Stell Dir vor :
  • Jeder ist Dir  bald ein Freund
  • nirgends siehst du einen Feind
  • Stell Dir vor :
  • Keiner ist des nächsten Feind,
  • es wird schnell die Welt geeint.
  • Stell Dir vor :
  • Freundlich ist nun jedermann
  • hilft und teilt soviel er kann.
  • Stell Dir vor :
  • Nie mehr Krieg auf dieser Welt
  • keiner rennt nur noch nach Geld.
  • Stell Dir vor :
  • Ausgerottet sind Bazillen
  • Jeder kann den Hunger stillen
  • Stell Dir vor :
  • In der Wüste blühen Gärten
  • Steppen werden Äcker werden
  • Stell Dir vor :
  • Kein Wetter spielt manchmal verrückt.
  • Was man anpackt ist geglückt.
  • Stell Dir vor :
  • Weg ist nun der Machtmissbrauch
  • und die Tyrannen auch
  • Stell Dir vor :
  • Überall nur Ehrlichkeit
  • Im ganzen Lande weit und breit
  • Stell Dir vor :
  • Die Erde hat jetzt ausgebebt,
  • weil jeder für den Frieden lebt.

  Imagine...................

 

                Der Internet Surfer

  • Ein Mann der surft im Internet,
  • und fand das Surfen schön und nett.
  • Er tippte jedes Suchwort ein,
  • Die Antwort kam vom Google rein.
  • Er surfte dann beim Yahoo,
  • die Antwort kam gerade so.
  • So surft er schließlich Stund um Stund,
  • und kam damit bald auf den Hund.
  • Nun wusste er dies und wusste das,
  • doch gebissen hat er bald ins Gras.
  • Drum schalt das Surfen öfters ab,
  • sonst landest du wie er, im Grab.

N

  • Jahrgang 1930 bis 1950
  • Schraube und Mutter
  • Zum Siebzigsten
  • Es klemmt
  • Dialog am Vogelhaus
  • Es tut mir so leidE
  • Die Gedichte im Wind
  • Sitzt,passt wackelt und hat Luft
  • Verflixtes Vogelvolk

 

 

 

          Jahrgang 1930 bis 1950

  • Geboren im Schatten des Krieges,
  • gewacht  unter Sirenen in Kellern,
  • geängstigt vom Lärm der Flieger,
  • gespielt in Trichtern von Bomben,
  • gejagt in den verlorenen Städten,
  • geflüchtet aus vertrauter Heimat,
  • getrennt von sorgender Familie,
  • getötet im Hagel von Bomben,
  • gehungert in trostloser Armut,
  • gebettelt um ein kleines Brot,
  • gewohnt in endlosen Ruinen,
  • gehandelt auf verbotenen Märkten,
  • geweint in der nächtlicher Stille,
  • gelernt in provisorischen Baracken,
  • gearbeitet , wie Bären,
  • geschuftet bis zum Umfallen,
  • gealtert , und immer fröhlich,
  • gekränkelt und in Rente,
  • gerichtet,>>>>>wer hebt den Finger?
  • >>>> Kriegskinder sind zäh <<<<   

 

                

             Schraube und Mutter

  • Die Schraube sprach zur Mutter,
  • “du bist ein verkehrtes Luder;
  • willst dich auf meine Windung schrauben,
  • mir dadurch die Freiheit rauben.”
  • So entstand die dumme Schoße,
  • >>>> Muttern sind immer lose.

 

 

  Zum siebzigsten Geburtstag

Wieder ist ein Jahr vergangen,

wie wir doch am Leben hangen.

Doch mit 70 gehts noch weiter,

heiter auf der Lebensleiter.

 

                   Es klemmt

  • Es klemmt das Rad,
  • es klemmt die Tür,
  • es klemmt die Dose mit dem Bier,
  • es klemmt die Taste am PC,
  • und oh weh,
  • es klemmt beim Schürzenjäger,
  • der verflixte Hosenträger;
  • es klemmt bei manchem auch im Kopf,

       >>>>> armer Tropf <<<<<<<